Digitalisierung und Bewerbermangel fordern neue Ausbildung

Digitalisierung und die Corona-Pandemie machen neue Konzepte in der Ausbildung für Unternehmen besonders wichtig: Zum einen gingen die Bewerberzahlen um Ausbildungsplätze im Ausbildungsjahr 2020/21 um 10 Prozent zurück. Zum anderen verändert die Digitalisierung die Geschäftsmodelle vieler Unternehmen. Hier fehlen oft passende Ausbildungsprofile für neue Berufe und Konzepte, wie Ausbildung mit der rasanten technologischen Entwicklung Schritt halten kann.

Bund und Länder sollten daher die digitale Infrastruktur in Berufsschulen und Betrieben stärken. Berufsschulen brauchen eine moderne Ausstattung. Berufsschullehrer und Ausbilder müssen fachlich und methodisch fit für den technologischen Wandel sein, um Auszubildende auf die digitale Arbeitswelt vorbereiten zu können.

Mit Lernplattformen lernen Beschäftigte am Arbeitsplatz neue Inhalte

Unternehmen brauchen Unterstützung für Lernplattformen, damit Auszubildende und Beschäftigte neue Inhalte möglichst arbeitsplatznah lernen können. Darüber hinaus ermöglichen solche Plattformen die Kooperation mit Berufsschulen, aber auch mit Hochschulen und anderen Bildungspartnern. So können Lernräume entstehen, die nach der Ausbildung und der anschließenden Spezialisierung in einem Beruf mehr Flexibilität ermöglichen.

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Quelle: BA/IW