Die internationale Verflechtung der Lieferketten ist hoch

Knapp ein Viertel der Zulieferprodukte bezog die M+E-Industrie zuletzt aus dem Ausland. Wie die Unternehmen in funktionierende Lieferketten investieren.

Die M+E-Industrie ist international stark verflochten: Fast ein Viertel der Bauteile und Komponenten bezogen die Unternehmen zuletzt von Zulieferern aus dem Ausland. Das zeigt, weshalb der Corona-Lockdown die Lieferketten so durcheinandergebracht hat.

Um ihre Wettbewerbskraft zu sichern, sind die Unternehmen auf funktionierende Lieferströme angewiesen. Viele M+E-Firmen haben das erkannt und schon vor der Corona-Krise ihre Lieferketten optimiert – beispielsweise durch mehr Transparenz der Warenströme oder die Fokussierung auf Zulieferer aus der EU. Diese Maßnahmen bedeuten allerdings eine zusätzliche Kostenbelastung, die jetzt mitgedacht werden sollte, wenn es um Unterstützungsmaßnahmen in der Krise geht.

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